Kochen mit Heilkräutern

Während über viele Jahre vor allem Salz und Pfeffer die vorherrschenden Gewürze in der heimischen Küche waren, finden beim Kochen heute zunehmend Gewürze und frische Kräuter Verwendung.
Der Blick in die vielen Kochsendungen im Fernsehen beweist es: Fast jede Fernsehküche wird mit Töpfen voller Kräuter regelrecht geziert. Und das Auge und Nase essen auch hier mit, das haben Forschungen längst erwiesen. Schon ein Topf frisches, duftendes, hellgrünes Basilikum kann ein toller Appetitanreger sein.

Heilkräuter können Küchenkräuter ergänzen

Das Wissen um Heilkräuter war lange ein verborgener Schatz. Vieles von dem, was bereits Hildegard von Bingen im zwölften Jahrhundert wusste und lehrte, ging über lange Zeit verloren und das Wissen um die heilenden Kräfte der Natur wurde als Teufelswerk verfemt. Zum Glück sind diese Zeiten längst vorbei und die heilenden Kräuter finden ihren Platz sinngemäß zwischen Küche und Apotheke. Vieles war zudem lange vor allem als Würzkraut bekannt, ohne dass die heilende Wirkung größere Beachtung fand. Viel mehr Wissenswertes rund um die “natürlichste” Apotheke bietet DocJones.de.

Würzen und heilen

Wer wusste zuvor etwa um die heilenden Kräfte des Bärlauch? Im Frühjahr zieren seine hellgrünen Blätter viele Wälder, indem sie dort regelrechte Teppiche bilden. Er kann beim Kochen ganz ähnlich verwendet werden wie Knoblauch. Es wird von einer positiven Wirkung auf das Magen- und Darmsystem gesprochen, in diesem Zusammenhang wird Bärlauch auch bei Entschlackungskuren empfohlen. Auch soll er chronische Hautkrankheiten bessern.
Auch der Thymian wird oft unterschätzt. Besonders aus der mediterranen Küche ist er nicht wegzudenken, aber er kann noch viel mehr, als etwa der Pizza zum perfekten Aroma zu verhelfen.
Besonders oft wird von seiner heilenden Wirkung bei Nervenerkrankungen gesprochen, außerdem hilft er bei Erkältungskrankheiten, Magenbeschwerden und gilt als Mittel gegen neuralgische Gesichtsschmerzen. Dabei ist der Thymian auch äußerst vielseitig in der Verwendung. Ob frisch oder getrocknet, ob für gekochte, gebackene oder gebratene Gerichte oder auch in Form von Thymian-Öl oder -Tee.

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