Trends im Bereich Produktdesign

Produktdesign ist ein Verkaufsfaktor. In Zeiten des Überangebots in fast allen Produktsparten entscheidet die emotionale Wirkung eines Produkts. Entsprechend versuchen die Hersteller, schon im Entwicklungsprozess eines Produkts dessen Design anzulegen. Ausgangspunkt sind nicht nur produktbezogene Überlegungen. Selten ist eine Linie aus der eigenen Entwicklung heraus so erfolgreich wie die Smart-Modelle. In der Mehrheit der Fälle versuchen Ingenieure und Designer in der Kooperation, Markttrends auf ihre Produktentwicklung umzulegen. Was aber sind die Trends im Produktdesign?

Produktdesign und Ökologie

Das gewachsene Umweltbewusstsein der Verbraucher veranlasst die Hersteller, deutlich Komponenten von Umweltverträglichkeit und Werte, die sich aus einem natürlichen Verhältnis zur Umwelt ableiten, in das Produktdesign einzubeziehen. Das betrifft nicht nur die Materialwahl und die Vermeidung von Schadstoffen, sondern auch die Themen Recyclingfähigkeit und Nachhaltigkeit. Fast alles, was an aktuellen Trends im Produktdesign wichtig ist, entspringt ökologischen Einstellungen. Die Designer planen bei den Aufdrucken bereits die abgehobenen Leisten für Gütesiegel aus dem ökologischen Sektor mit ein.

Produktdesign und Gesundheit

In der individuellen Wertskala lässt sich das am Deutlichsten im Bereich Gesundheit nachvollziehen. Ergonomie ist längst kein Thema mehr, dass sich auf bequemes Sitzen reduziert. Ergonomie ist zum zentralen Gestaltungsthema für die Schnittstelle Mensch-Maschine geworden. Gerätetasten werden nach Touch-Funktionen ausgelegt, PC-Tastaturen werden zum Zentrum ergonomisch eingerichteter Arbeitsplätze, Licht, Farben und Geräusche unterliegen zunehmend ergonomischen Kriterien. Diese Erkenntnisse werden auch in den Konsumsektor übertragen. Kaum ein Produkt der Unterhaltungselektronik verzichtet heute noch auf den Standard, den der Verbraucher schätzen gelernt hat.

Produktdesign und Image

Die Sprache der Designer ist klarer geworden. Reduzierung statt Überladung, Funktionalität statt unübersichtlicher Pseudoanwendungen. Auch dieses Image leitet sich aus der neuen Natürlichkeit her, die aber auch mit hochwertiger Verarbeitung bedacht wird. „Edel“ ist heute ein Begriff, der sich nicht aus Glamour und Glitzer zusammensetzt, sondern aus schlichter Eleganz und originellen Lösungen. Entspricht das Image des Produkts den Einstellungen des Verbrauchers, erhöht sich die Kaufmotivation.

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